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Bei der Pibber handelt es sich um ein Patrollienboot, daß im Vietnamkrieg eingesetzt wurde. Sehr bekannt wurde das Boot durch den Film Apokalypse now. Das Modell wurde von mir 1998 in Eigenbauweise nach Bauplan fertiggestellt.
hier Bilder vom fertigen Modell im Masstab 1:16
hier Bauplan
Hier Bilder Baukastenteile und Höhrprobe-Soundmodul
Technik:
Der Rumpf des PBR 31-Pibber MRK2 bestand aus glasfaserverstärktem Kunstoff und war daher sehr leicht, aber dennoch stabil.Im Bug befand sich ein dreh-und schwenkbares Zwillings-12,7mm-Maschinengewehr in einem mit Keramikplatten gepanzerten,offenen Turm.
Dahinter befand sich die kleine Kajüte unterhalb der offenen Brücke.Auf einem Mast vor der Brücke befand sich das Raytheon 1900/W-Aufklärungsradar.

Auf dem flachen Heck befand sich ein weiteres 12,7mm-Maschinengewehr,sowie zwei M60 Maschinengewehr oder zwei MK-19 Maschinengranatwerfer.Auch wurden hier im Bedarfsfall weitere Waffen, wie leichte Mörser, Flammenwerfer, 20mm-Maschinenkanonen oder rückstoßfreie Geschütze untergebracht.Dazu kam die persönliche Bewaffnung der Besatzung, die aus M16-Gewehren und M79 Granatwerfern bestand.

Im Heck befanden sich auch die beiden Detroit-Dieselmotoren mit je 225 PS, die ihre Leistung auf 2 Wasserstrahlantriebe übertrugen, die pro Minute 22.712 Liter Wasser fördern konnten.Dieser Antrieb ermöglichte den Booten eine hohe Wendigkeit.Nach den ersten Einsatzerfahrungen in den Flüssen Vietnams wurden die Durchmesser der JET-Antriebe beim Mark-II-Modell vergrößert, weil diese oftmals Probleme mit dem dichten Bewuchs in den Flüssen hatten, der sich um die Impeller wickelte(leider auch beim Modell).Dies führte aber auch zu einer leichten Reduktion der Höchstgeschwindigkeit.

Die ersten PBR31-Pibber MRK2 gelangten im März 1966 nach Vietnem und wurdwn der Mobile Riverine Force unterstellt,die die Einsätze auf den großen Flüssen, besonders im Flussdelta des Mekongflusses koordinierten.
Zuvor waren die Besatzungen mehrere Monate in Colorado, Kalifornien und Mare Island wo Sie trainiert wurden.
Im Rahmen der Operation Game Warden patrouilllierten die PBRs auf nahezu allen größeren Flüssen Südvietnams.Durch den geringen Tiefgang von nur 60cm konnten die Boote auch in flachen Seitenarmen fahren.
Die Hauptaufgabe der PBRs und ihrerBesatzungen, die meist durch vietnmeschischen Dolmetscher ergänzt wurden, bestand aus der Kontrolle und Durchsuchung einheimischer Boote nach Waffen und sonstigen Schmuggelwaren.Aber auch zum Absetzen von SEAL-Teams wurden die Boote verwendet.
Noch während des Vietnamkriegs wurde der Nachfolger eingeführt, das Special Operations Craft-Riverine ersetzt das PBR und wird vor allem für Einsätze der SEALs verwendet.
Trotzdem wurde der Bootstyp noch bis in dei 90er Jahre, vor allem als leichtes Begleitboot eingesetzt, unter anderem im Panamakanal.
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